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Presserat spricht weitere Rüge aus

Auf einer Nachholsitzung hat der Deutsche Presserat weitere acht Beschwerden behandelt.

 

In der Überschrift werden aus Verdächtigen Täter
BILD.DE wurde gerügt wegen eines Artikels unter der Überschrift „Mehr als 100.000 Gewalttaten durch Afghanen“. Der Beitrag beschäftigte sich mit vom Bundesinnenministerium vorgelegten Zahlen zu Gewalttaten von Afghanen in Deutschland. Der Presserat sah in der Headline des Beitrages eine falsche Darstellung und eine schwerwiegende Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht nach Ziffer 2 des Pressekodex, da aus dem Text des Artikels hervorgeht, dass es sich bei der genannten Zahl nicht um bewiesene Taten, sondern lediglich um Verdachtsfälle handelt.

 
Statistik: 
Eine Rüge und eine Missbilligung. 6 Beschwerden wurden als unbegründet erachtet. Insgesamt behandelt wurden auf dem Nachholtermin 8 Beschwerdeakten.

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