Privatsphäre verletzt

Foto: Presserat

Der Beschwerdeausschuss 2 des Presserats tagte am 13.03.2014 in Berlin und rügte DIE HARKE Online.

Die Zeitung hatte über die Durchsuchung der Wohnung von Sebastian Edathy berichtet. Der Artikel über den Verdachtsfall, an dem ein berechtigtes öffentliches Interesse bestand, war presseethisch nicht zu beanstanden.Allerdings war dem Beitrag ein Foto beigestellt, das ein Fotograf von außen in die Privatwohnung des ehemaligen Abgeordneten hinein aufgenommen hatte. Darauf waren Details aus einem Zimmer zu sehen. In der Veröffentlichung dieses Bildes sah der Ausschuss einen schweren Verstoß gegen den Schutz der Persönlichkeit (Ziffer 8). Nach Richtlinie 8.8 genießt der private Wohnsitz besonderen Schutz. Mehr lesen

Aktuelles

02. April 2014

Presserat sucht Mitarbeiter

Der Presserat sucht für seine Geschäftsstelle als Elternzeitvertretung ab dem 1. Juli 2014 befristet bis mindestens 30. September 2015 eine/n...

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25. März 2014

Datenschutz: Hinweis für Zeitung

Der Ausschuss für den Redaktionsdatenschutz hat einen Hinweis gegen eine Regionalzeitung ausgesprochen. Die Redaktion hatte unter voller Namensnennung...

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18. März 2014

Bürgerinitiative für Pressefreiheit

Die European Alternatives und die Alliance Internationale de Journalists haben eine europäische Initiative für Medienpluralismus gegründete, die sich...

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13. März 2014

Schwerer Eingriff in Privatsphäre

Der Beschwerdeausschuss 2 des Deutschen Presserats tagte am 13.03.2014 in Berlin und rügte DIE HARKE Online. Die Zeitung hatte über die Durchsuchung...

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Neuer Sprecher

Tilman Kruse (VDZ) ist der neue Sprecher des Presserats. Das Plenum wählte ihn am 12. März für zwei Jahre in das Amt. Der 49-Jährige löst damit Ursula Ernst (DJV) in der Sprecherfunktion ab: „Ein wichtiges Thema für den Presserat wird auch 2014 die Trennung von Werbung und Redaktion sein. Ich möchte mich insbesondere dafür einsetzen, den bereits begonnenen Dialog zum Thema Journalisten und Vergünstigungen fortzusetzen und den Kodex darauf zu überprüfen“, sagte Kruse.

Redaktionsdatenschutz

Computer, Internet und digitale Netzwerke bestimmen das Leben zunehmend. Doch unsere Daten genießen einen gesetzlichen Schutz. Darauf muss auch die Presse achten. Der Presserat sorgt an Stelle des Staats für die Einhaltung des Datenschutzes im Redaktionsalltag. mehr lesen

Beschwerde unbegründet

Die Beschwerde gegen das Niki-Lauda-Titelbild der TITANIC hat der Presserat auf seiner Sitzung am 13.03.2014 als unbegründet bewertet. Die Satirezeitschrift hatte ein Foto des ehemaligen Rennfahrers unter der Überschrift „Erstes Foto nach dem Unfall: So schlimm erwischte es Schumi“ veröffentlicht. Der Presserat sah als Tatsachenkern in der Veröffentlichung eine kritische Auseinandersetzung mit dem Medienrummel um Michael Schumachers Gesundheitszustand und der Jagd der Reporter nach Fotos von dem Verunglückten. Ziffer 1 des Pressekodex wurde nicht verletzt.  Mehr lesen

Datenbank

Rüge, Missbilligung oder Hinweis, wie hat der Presserat entschieden? Hier können Sie online in der Spruchpraxis des Presserats Beschwerdefälle von 1985 bis heute recherchieren.
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Beschwerdeformular

Falsche Tatsachen oder saubere Recherche? Jede Person kann sich beim Presserat über journalistische Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften und deren Online-Auftritten beschweren und diese presseethisch prüfen lassen. weiter zum Beschwerdeformular

Jahresbericht des Presserats 2013

Wie stellt sich der Deutsche Presserat den Herausforderungen des digitalen Zeitalters? Wie weit wird er künftig seinen Zuständigkeitsbereich ausdehnen können und wollen? Wo sollen die ethischen Grundsätze der journalistischen Selbstkontrolle durchgesetzt und überwacht werden? Die Sprecherin des Presserats Ursula Ernst und Geschäftsführer Lutz Tillmanns ziehen eine Bilanz des vergangenen Jahres Gremienarbeit und blicken auf die Zukunft der Selbstkontrolle. mehr lesen

Downloads

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