Aktuelles

10. April 2018

Stellenausschreibung: Volljurist/-in gesucht

Der Presserat sucht für seine Geschäftsstelle als Elternzeitvertretung in Teilzeit (75 Prozent) ab dem 1. Juni 2018 zunächst bis zum 31.01.2019 befristet eine/n Volljuristin / Volljuristen. 

Ihre Aufgaben: Selbstständige Bearbeitung von Beschwerden über Presseveröffentlichungen; Korrespondenz mit...mehr lesen

Beschwerdeführern und Verlagen; Vorbereitung und Begleitung der Gremiensitzungen des Presserats; Mitwirkung an Projekten zu pressethischen und medienrechtlichen Fragestellungen; Juristische Beratung der Gremien in medienrechtlichen Fragen; Konzeptionelle Zuarbeit für die Ständige Kommission Presseausweis   Ihr Profil: Sie sind Volljurist/in mit mindestens einem befriedigenden Examensergebnis.

Sie verfügen möglichst über einige Jahre Berufserfahrung. Idealerweise verfügen Sie über Vorkenntnisse im Bereich des Presse-/Medien- sowie des Datenschutzrechts und über Erfahrungen in der redaktionellen Praxis. Sie sind interessiert an ethischen Fragestellungen.   Sie sind mit den aktuellen Entwicklungen im Bereich der neuen Medien vertraut. Sie bringen ein besonderes Interesse an Verbandsarbeit mit und können sich für interdisziplinäre Arbeit begeistern.

Sie sind kommunikativ, verfügen über konzeptionelle Fähigkeiten und haben Interesse an Projektarbeit. Die souveräne Anwendung des MS-Office-Pakets und die tägliche Internetrecherche sind für Sie selbstverständlich.   Teamfähigkeit, Neugier und die Motivation, sich in neue Themen  einzuarbeiten, zeichnen Sie aus.   Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, innerhalb eines kleinen Teams eigenständig zu arbeiten und sich weiter zu entwickeln. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den Gehaltstarifvertrag für Zeitschriftenredakteure.  

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen. Richten Sie diese bitte per E-Mail bis zum 30.04.2018 unter info(at)presserat(dot)de an die Geschäftsstelle des Deutschen Presserats.   Deutscher Presserat, Fritschestr. 27/28, 10585 Berlin - Charlottenburg

15. Februar 2018

Vorstellung unseres Jahresberichts am 7. März 2018

Der Deutsche Presserat lädt ein zur Vorstellung seines Jahresberichts 2017

am  Mittwoch, den 7. März 2018

um 10 Uhr im ARD-Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße 67a, 10117 Berlin  

2017 war der Deutsche Presserat wieder ein gefragter Ansprechpartner für Leserinnen und Leser sowie für Redaktionen....mehr lesen

Politische Krisen, Terroranschläge und die Berichterstattung über den G20-Gipfel standen im Fokus der Beschwerdearbeit. Unter Federführung des Presserats wurde außerdem wieder ein bundeseinheitlicher Presseausweis eingeführt.

In unserem Jahresbericht informieren wir über die Beschwerde- und Sanktionsstatistik des vergangenen Jahres sowie über Trends in unserer Spruchpraxis. Zudem ziehen wir eine erste Bilanz der Richtlinie 12.1 zur Diskriminierung von Straftätern, die der Presserat vor einem Jahr (am 22. März 2017) geändert hat.  

Ansprechpartner beim Pressegespräch sind:  

Manfred Protze, Sprecher der Deutschen Presserats Lutz Tillmanns,

Geschäftsführer des Deutschen Presserats  

Wir bitten bis zum 1. März um Anmeldung per E-Mail an volkmann-schluck@presserat.de.

Bitte bringen Sie zu dem Termin ein Ausweisdokument (Personalausweis) mit.  

Ansprechpartnerin für die Presse: Sonja Volkmann-Schluck, Tel. 030-367007-13, volkmann-schluck@presserat.de    

15. Januar 2018

G20-Fahndungsfotos: Presserat leitet Verfahren ein

Wegen der Veröffentlichung polizeilicher Fahndungsfotos gegen mutmaßliche G20-Straftäter hat der Presserat ein Verfahren gegen BILD und Hamburger Morgenpost Online eingeleitet. Insgesamt sieben Beschwerden gingen beim Presserat ein, weil die beiden Zeitungen öffentliche Fahndungsfotos der Hamburger...mehr lesen

Polizei übernommen hatten. 

Entscheidung im März

Unter der Überschrift „Polizei sucht diese Krawall-Barbie“ zeigte BILD am 18.12.2017 eine junge blonde Frau und weitere Personen, die während der G20-Proteste in Hamburg randaliert haben sollen. Ein weiterer Leser beschwerte sich beim Presserat, weil die Hamburger Morgenpost in ihrer Online-Ausgabe vom 20.12.2017 Fotos mutmaßlicher G20-Täter veröffentlichte, die sich mittlerweile der Polizei gestellt hatten. 

Der Presserat prüft auf seiner Sitzung am 22.3.2018, ob die Fotos und Artikel gegen den Pressekodex verstoßen. Im Kern geht es dabei um die Frage, ob sie die Persönlichkeitsrechte der mutmaßlichen Straftäter verletzen und ob eine Vorverurteilung vorliegt. Über das Thema berichteten u.a. die taz, meedia und epd.

Missbilligung wegen Medienpranger

Im vergangenen September hatte der Deutsche Presserat bereits den Artikel „Gesucht! Wer kennt diese G20-Verbrecher?“ der BILD missbilligt. Der Presserat hatte hierzu elf Beschwerden erhalten, die eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten und einen Medienpranger kritisierten.

Aufgrund des überragenden öffentlichen Interesses an dem Geschehen in Hamburg sah der Presserat damals keinen Verstoß gegen den Schutz der Persönlichkeit nach Ziffer 8 des Kodex. Jedoch verstieß die Art der Darstellung – mit Foto und eingeklinktem Porträtbild – in Verbindung mit dem Fahndungsaufruf gegen den Pressekodex, da die Betroffenen an einen öffentlichen Medienpranger gestellt wurden.

23. März 2017

Beschwerden zu Trump-Cover als unbegründet bewertet

Der Deutsche Presserat hat sich auf seiner Beschwerdeausschuss-Sitzung am 23.03.2017 mit dem Trump-Cover des SPIEGEL "America first" beschäftigt und die vorliegenden Beschwerden als unbegründet bewertet. Die Karikatur ist zwar provokant, aber ein zulässiger Beitrag im Rahmen der politischen...mehr lesen

Berichterstattung, der von der Meinungsfreiheit gedeckt ist. Die Redaktion setzt sich in Form einer satirischen Karikatur in überspitzter Art und Weise mit dem umstrittenen Agieren des US-Präsidenten und seinem Verständnis von Freiheit auseinander. Zu sehen ist, wie der US-Präsident den abgeschnittenen Kopf der Freiheitsstatue in der Hand hält. 21 Leser hatten sich beschwert und unter anderem kritisiert, dass die Darstellung Trumps diffamierend und ehrverletzend sei. Beide Vorwürfe treffen nach Ansicht des Presserats nicht zu.

Ebenfalls als unbegründet bewertet wurde eine weitere Beschwerde gegen das Cover der Deutschlandausgabe von CHARLIE HEBDO "Spiegel-Leser außer Rand und Band". Auch hier ist der Presserat der Meinung, dass die satirische Auseinandersetzung in Form einer Karikatur zwar provokant ist, aber keine presseethische Grenze überschreitet. In Anlehnung an das Trump-Titelbild zeigt CHARLIE HEBDO Angela Merkel, die den abgeschnittenen Kopf von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in der Hand hält. Die Redaktion hatte unter anderem mit der Karikatur die Empörung von Lesern über das SPIEGEL-Cover persifliert.

04. August 2016

IQ lädt zur Ausbildungskonferenz

„Die Besten gewinnen: Frischer Wind im Volontariat“ - so lautet das Motto des zweiten Ausbildungsforums der Initiative Qualität im Journalismus. Präsentiert werden neue Daten zur Volontärsausbildung. Die Fachkonferenz findet am 15. September in Bonn statt. Sie wendet sich an Ausbilder, angehende und...mehr lesen

junge Journalisten, die Vertreter überbetrieblicher Bildungsarbeit sowie an alle anderen in der Journalistenausbildung Engagierten aus Praxis und Wissenschaft. Bei der IQ handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft aus Berufsverbänden wie DJV, dju und BDZV, Presserat, Bildungsinstitutionen, Kontrollgremien, Wissenschaftlern und Vereinigungen der Medienbranche. Details zum Programm und Anmeldung unter www.initiative- qualitaet.de.