Aktuelles

11. Juli 2017

G20-Proteste: Presserat prüft Beschwerden zu Fotos in BILD-Bericht

"Wer kennt diese G20-Verbrecher" - unter dieser Überschrift berichtet die BILD-Zeitung am 10.07.2017 über die Proteste beim G20-Gipfel in Hamburg und zeigt Einzelfotos von Randalierern in Aktion. Der Presserat hat hierzu Beschwerden erhalten, die im Kern eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte der...mehr lesen

Abgebildeten kritisieren. Der Presserat wird die Beschwerden im Rahmen seines üblichen Verfahrens behandeln und prüfen, inwieweit ein öffentliches Interesse an dem abgebildeten Geschehen überwiegt oder der Schutz der Persönlichkeit. Berichtet hat hierüber unter anderem der MDR, die Tagesschau, Deutsche Welle und der Deutschlandfunk.

06. Juli 2017

Stellenangebot: Referenten/-in für Öffentlichkeitsarbeit

Der Presserat sucht als Elternzeitvertretung Verstärkung für sein Team in der Geschäftsstelle in Berlin. Ab dem 1. November 2017 wird eine Stelle als Referent/-in für die Öffentlichkeits- und Beschwerdearbeit frei. Gesucht wird ein/-e ausgebildete/-r Journalist/-in mit Erfahrungen im Bereich der...mehr lesen

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der/die interessiert ist an ethischen Fragestellungen. Die Stelle ist auf 13 Monate befristet und in Teilzeit (75 Prozent). Hier finden Sie die ausführliche Stellenbeschreibung.

23. März 2017

Beschwerden zu Trump-Cover als unbegründet bewertet

Der Deutsche Presserat hat sich auf seiner Beschwerdeausschuss-Sitzung am 23.03.2017 mit dem Trump-Cover des SPIEGEL "America first" beschäftigt und die vorliegenden Beschwerden als unbegründet bewertet. Die Karikatur ist zwar provokant, aber ein zulässiger Beitrag im Rahmen der politischen...mehr lesen

Berichterstattung, der von der Meinungsfreiheit gedeckt ist. Die Redaktion setzt sich in Form einer satirischen Karikatur in überspitzter Art und Weise mit dem umstrittenen Agieren des US-Präsidenten und seinem Verständnis von Freiheit auseinander. Zu sehen ist, wie der US-Präsident den abgeschnittenen Kopf der Freiheitsstatue in der Hand hält. 21 Leser hatten sich beschwert und unter anderem kritisiert, dass die Darstellung Trumps diffamierend und ehrverletzend sei. Beide Vorwürfe treffen nach Ansicht des Presserats nicht zu.

Ebenfalls als unbegründet bewertet wurde eine weitere Beschwerde gegen das Cover der Deutschlandausgabe von CHARLIE HEBDO "Spiegel-Leser außer Rand und Band". Auch hier ist der Presserat der Meinung, dass die satirische Auseinandersetzung in Form einer Karikatur zwar provokant ist, aber keine presseethische Grenze überschreitet. In Anlehnung an das Trump-Titelbild zeigt CHARLIE HEBDO Angela Merkel, die den abgeschnittenen Kopf von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in der Hand hält. Die Redaktion hatte unter anderem mit der Karikatur die Empörung von Lesern über das SPIEGEL-Cover persifliert.

04. August 2016

IQ lädt zur Ausbildungskonferenz

„Die Besten gewinnen: Frischer Wind im Volontariat“ - so lautet das Motto des zweiten Ausbildungsforums der Initiative Qualität im Journalismus. Präsentiert werden neue Daten zur Volontärsausbildung. Die Fachkonferenz findet am 15. September in Bonn statt. Sie wendet sich an Ausbilder, angehende und...mehr lesen

junge Journalisten, die Vertreter überbetrieblicher Bildungsarbeit sowie an alle anderen in der Journalistenausbildung Engagierten aus Praxis und Wissenschaft. Bei der IQ handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft aus Berufsverbänden wie DJV, dju und BDZV, Presserat, Bildungsinstitutionen, Kontrollgremien, Wissenschaftlern und Vereinigungen der Medienbranche. Details zum Programm und Anmeldung unter www.initiative- qualitaet.de.

13. Mai 2016

Jahresbericht des Presserats erschienen

Der Jahresbericht 2015 des Presserats ist erschienen. Im Mittelpunkt: Der Beschwerderekord und die Diskussion um die Nennung der Herkunft bei Straftäterberichterstattungen. Zur Diskriminierungsrichtlinie wurde eine intensive Debatte im Presserat und in der Öffentlichkeit geführt. Den gesamten...mehr lesen

Jahresbericht finden Sie hier.