Die Achtung vor der Wahrheit , die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.

- Wahrhaftigkeit, Ziffer 1 Pressekodex

Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

- Diskriminierung, Ziffer 12, Pressekodex

Die Presse verzichtet auf eine unangemessene sensationelle Darstellung vor Gewalt, Brutalität und Leid.

- Sensationsberichterstattung, Ziffer 11 Pressekodex

Redaktionelle Veröffentlichungen, die auf Unternehmen, ihre Erzeugnisse, Leistungen oder Veranstaltungen hinweisen, dürfen nicht die Grenze zur Schleichwerbung überschreiten.

- Schleichwerbung, Richtlinie 7.2 Pressekodex

Wir treten für Pressefreiheit ein.

Der Deutsche Presserat ist die Freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien in Deutschland. Er tritt für die Einhaltung ethischer Standards und Verantwortung im Journalismus ein sowie für die Wahrung des Ansehens der Presse. Als Selbstkontrolle verteidigt der Presserat die Pressefreiheit gegen Eingriffe von außen.

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Nächste Beschwerdeausschüsse

Die Mitglieder des Presserats kommen vom 3. bis 5. Dezember zu den nächsten Sitzungen in Berlin zusammen.
Dort beraten und bewerten sie aktuelle Beschwerden.

Presse­mitteilungen

08.10.2019

Der Deutsche Presserat hat seine Verhaltensgrundsätze zur Finanzmarktberichterstattung aktualisiert, die Journalistinnen und Journalisten als ...

17.09.2019

Veröffentlichen Redaktionen journalistische Inhalte von Dritten auf ihren OnlinePlattformen, liegt die presseethische Verantwortung für diese ...

13.09.2019

Der Deutsche Presserat hat auf seinen aktuellen Sitzungen 13 Rügen ausgesprochen – u.a. wegen Verletzungen des Opferschutzes und der Sorgfaltspflicht. ...

Aktuelle Entscheidungen

Wieviel Kritik muss sich ein Bürgermeister gefallen lassen? Kann die Redaktion Behauptungen mit Recherchen belegen? Ab wann ist die Nennung der Nationalität eines Kriminellen diskriminierend? Hier stellen wir aktuelle Fälle aus der Spruchpraxis vor.

Bild: aktuelle Fälle aus der Spruchpraxis

Rassistische und fremdenfeindliche Kommentare waren die Folge

Eine Regionalzeitung berichtet online unter der Überschrift „Polizei: Mauretanier schmeißt Steine gegen Bäderbahn“ über einen Vorfall an einer Bahnstrecke in Norddeutschland. Den Lesern wird damit nahegelegt, die Nationalität des Mannes sei bedeutsam für sein Fehlverhalten.