Die Achtung vor der Wahrheit , die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.

- Wahrhaftigkeit, Ziffer 1 Pressekodex

Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

- Diskriminierung, Ziffer 12, Pressekodex

Die Presse verzichtet auf eine unangemessene sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid.

- Sensationsberichterstattung, Ziffer 11 Pressekodex

Redaktionelle Veröffentlichungen, die auf Unternehmen, ihre Erzeugnisse, Leistungen oder Veranstaltungen hinweisen, dürfen nicht die Grenze zur Schleichwerbung überschreiten.

- Schleichwerbung, Richtlinie 7.2 Pressekodex

Wir treten für Pressefreiheit ein.

Der Deutsche Presserat ist die Freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien in Deutschland. Er tritt für die Einhaltung ethischer Standards und Verantwortung im Journalismus ein sowie für die Wahrung des Ansehens der Presse. Als Selbstkontrolle verteidigt der Presserat die Pressefreiheit gegen Eingriffe von außen.

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Presse­mitteilungen

25.06.2020

Der Deutsche Presserat begrüßt, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer auf eine Strafanzeige gegen eine Kolumnistin der taz verzichten ...

11.06.2020

Der Presserat hat auf seinen aktuellen Sitzungen neun Rügen ausgesprochen, davon einige wegen unklarer Trennung von Anzeigen und ...

28.05.2020

Der Presserat hat auf seinen aktuellen Sitzungen sechs Rügen ausgesprochen. Beschwerden über ein Magazin-Cover zur Corona-Pandemie wies das ...

Aktuelle Entscheidungen

Wieviel Kritik muss sich ein Bürgermeister gefallen lassen? Kann die Redaktion Behauptungen mit Recherchen belegen? Ab wann ist die Nennung der Nationalität eines Kriminellen diskriminierend? Hier stellen wir aktuelle Fälle aus der Spruchpraxis vor.

Bild: aktuelle Fälle aus der Spruchpraxis

Redaktion zeigt Auszüge aus dem Täter-"Manifest"

Eine Boulevardzeitung veröffentlicht Teile eines Videos, das der Attentäter von Hanau vor seiner Tat im Internet veröffentlicht hat und in dem er vor laufender Kamera seine Weltsicht und Wahnphantasien beschreibt. Ein Reporter analysiert das Video, den psychischen Zustand und die Motive des Täters.