Selbstverpflichtung

Die Mehrzahl der deutschen Verlagshäuser bekennt sich mit einer Selbstverpflichtungserklärung dazu, den Pressekodex und den Redaktionsdatenschutz zu achten. 

Viele Redaktionen weisen in ihrem Impressum darauf hin, dass sie die im Pressekodex definierten Qualitätsstandards als Maßstab für ihr journalistisches Arbeiten anerkennen.

Kriterien für nicht-verlagsgebundene Medien

Medien, die an keinen großen Verlag gebunden und nicht Rundfunk sind, können sich unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls zum Pressekodex verpflichten. Dazu gehören Online-Portale oder andere Telemedien. Allerdings muss für den Presserat erkennbar sein, dass sie regelmäßig und auf professioneller Basis journalistisch-redaktionelle Inhalte produzieren. Für Werbeplattformen oder Telemedien mit nur sporadisch wechselnden Inhalten ist der Presserat nicht zuständig.

Kosten für die Selbstverpflichtung

Für Redaktionen, deren Verlage Mitglied in den beiden Trägerverbänden des Presserats BDZV oder VDZ sind, ist die Selbstverpflichtung im Jahresbeitrag enthalten. Für alle anderen Medien ist die Selbstverpflichtung kostenpflichtig. Die Kosten richten sich nach Auflage bzw. Reichweite. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage in der Geschäftsstelle.

Rügenveröffentlichung

Mit der Selbstverpflichtungserklärung versichern die Verlage bzw. Telemedien, eine vom Presserat erteilte Rüge zu veröffentlichen. Eine Rüge wird im Fall einer massiven Verletzung des Pressekodex ausgesprochen. Die Veröffentlichung kann in einer der nächsten Print-Ausgaben oder in Form eines Zusatzes zu einem Online-Artikel geschehen. Eine Übersicht der Rügen finden Sie hier.

Haben Sie Fragen?

Wir helfen Ihnen gerne weiter unter info@presserat.de oder telefonisch unter 030 - 367007-0.

Selbst­ver­pflichtung für reine Online-Medien:

Selbst­ver­pflichtung für Print- und Online-Medien: